Der sinnvolle Impuls, #7

Methoden für Ihr Zeitmanagement – Ein kleiner Überblick

Für ein gutes Zeitmanagement stehen viele Methoden zur Auswahl. Neben den Methoden gibt es noch eine Vielzahl an analogen und digitalen Unterstützungsmöglichkeiten, mit denen wir unser Zeitmanagement umsetzen. Da wir alle eine individuelle Art und Weise unserer Organisation haben, ist auch der Umgang mit unserem Zeitmanagement individuell. Wichtig ist, dass Sie sich mit der Art und Weise, wie Sie sich organisieren, wohl fühlen. Zeitmanagement sollte ein stückweit Freude bereiten, damit schon nicht die Planung zum Laster wird.

Für die optimale Gestaltung Ihrer Organisation können Sie sich an diesen Prinzipien orientieren:

  • So einfach wie möglich!
  • Nicht das Verwalten verwalten!
  • Optimierung ist jederzeit möglich.
  • Nutzen Sie einen Ort für alles.
  • Erledigte Aufgaben werden entfernt oder archiviert.

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Über die Macht

Zum Thema Macht haben sicherlich viele Menschen ein ambivalentes Verhältnis, da ihr zunächst eine negative Deutung zukommt. Macht gilt oft als etwas Unheimliches oder etwas Anrüchiges.

So wird Macht oft gleichgesetzt mit der „Kraft des Stärkeren“, mit Macht im Hierarchieverständnis, in Unternehmen oder Staatsformen. Selbst in der Familie und im Freundeskreis treffen wir auf Machtverhältnisse: Wir sind konfrontiert mit Verhältnissen, die sich auf Stärke, Größe, Alter, Wissen, eine Funktion oder Status beziehen. Doch schauen wir bei uns selbst: Auch von uns geht Macht aus, an sich in jeder alltäglichen Interaktion.

 

„Der Mensch ist denselben Gesetzen unterworfen wie die Natur. Macht und Freiheit sind identisch.“
– Karl Marx

 

Um sich dem Thema „Macht“ zu nähern, kann Heinrich Popitz, ein deutscher Soziologe, weiterhelfen, welcher zu sozialen Normen, sozialen Rollen und Gewalt geforscht hat.

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Ästhetik: Vom Sinn und Wert des Wahrnehmbaren

Im alltäglichen Sprachgebrauch verwenden wir die Bezeichnungen, etwas sei „ästhetisch“ oder „schön“, zumeist synonym. Dabei beschreibt die „Ästhetik“ auch über lange Zeit hinweg die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit. Vor allem in der Natur und Kunst sprechen wir von Ästhetik, wenn wir etwas als schön und ansprechend empfinden.

Doch geht die originäre Bedeutung des Begriffes Ästhetik noch weiter. Aus dem Griechischen meint Ästhetik die Lehre von der Wahrnehmung und dem sinnlichen Anschauen. Mit unseren Sinnen nehmen wir unsere Umwelt wahr: Zumeist sehen, hören und riechen wir sie. Für ein tieferes empfinden können wir sie auch fühlen und schmecken. Wenn wir sie durch Berührung fühlen und Verkostung schmecken, so sind wir in unserer Wahrnehmung schon einen Schritt weiter: Wenn uns eine Speise durch Betrachtung und Geruch schon anspricht, so ist der Geschmack unsere letzte Prüfung welche sie bestehen muss, bevor sie es würdig ist, in uns aufgenommen zu werden.

Speisen können so zu einer sinnlichen Erfahrung werden. Wir nehmen etwas sinnlich wahr und erachten es als sinnvoll, also in Resonanz zu unserer Intention oder Motivation. Die Ästhetik mag zu einer „Lehre des Schönen“ gekommen sein, da der Mensch sich auf das Schöne zu fokussieren vermag. Doch gehen wir einen Schritt vor: Die Wahrnehmung mit allen Sinnen beinhaltet die Wahrnehmung aller Dinge, auch Dinge, die wir als nicht schön empfinden. Vielleicht sind sie für uns hässlich oder fürchterlich? Schulen wir unsere Achtsamkeit: Unsere Sinne nehmen etwas auf. Welche Empfindungen regen sich? Was vermittelt unser Körper?

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Wie wir Entscheidungen treffen

Wie viele Entscheidungen treffen wir am Tag? Es sind einige Tausend. Wir treffen Entscheidungen emotional, rational oder zufällig. Die meisten treffen wir automatisch, unbewusst. Nur wenige unserer eigentlichen Entscheidungen bedürfen einem Prozess, der uns bewusst beschäftigt.

Die meisten Entscheidungen fallen uns leicht. Das sind die, welche automatisch unbewusst ablaufen. Wir denken an sich gar nicht darüber nach, weil unser Gehirn eine Entscheidung „für uns“ innerhalb kürzester Zeit fällt. Dazu greif es auf gelernte Erfahrungen aus der Vergangenheit zurück: Welche Strecke wähle ich, um zu einem bestimmten Ort zu kommen? Welche Dinge benötige ich, wenn ich frühstücken möchte?

Die Dinge des täglichen Ablaufes stellen uns vor keine größeren Entscheidungen. Wir wählen aus Handlungsalternativen, die uns zu einem Ziel führen sollen anhand unseres Informationsgrades. Je häufiger wir ein Ziel verfolgt haben, z. B. den Weg zu einem Ort gewählt oder Zutaten für unser Frühstück ausgesucht, desto routinierter werden wir im Umgang mit unseren Entscheidungen. Uns sind die Vor- und Nachteile unserer Handlungsalternativen bekannt – unser Informationsgrad wächst also mit dem Lernen. Wenn routinierte Entscheidungen einmal nicht zum Ziel führen – vielleicht stoßen wir auf einer Strecke eines Tages auf eine Baustelle – so reflektieren wir den Entscheidungsprozess, bewerten ihn neu und wählen eine andere Alternative. Unser Informationsgrad ist gewachsen. Im Falle einer Baustelle erhalten wir gar in Form einer ausgeschilderten Umleitung eine Entscheidungshilfe.

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